HexenLust 3

… Bianca schüttelte den Kopf und setzte sich die Brille wieder auf. „Ich dringe nicht mehr zu Isabelle durch. Die Sache mit Maddox hat sie ziemlich mitgenommen. Dann die Suche nach ihren Eltern, die drohende Umwälzung, bei der wir alle höchstwahrscheinlich draufgehen werden – das ist ganz schön viel für sie.“ Langsam ging sie auf Phoenix zu, streichelte über seinen Hals. „Früher haben wir die Nacht zum Tag gemacht, sind von einer Cocktail-Bar in die nächste gezogen. Wir quatschten, bis der Himmel wieder lila war.

Und heute?

Es ist anders. Selbst mit Ira hat Isabelle nur noch wenig Kontakt. Seitdem Maddox weg ist, ist nichts mehr beim Alten. Verdammt, ich wünschte, ich könnte sie hier herausreißen. Ein halbes Jahr Urlaub oder so.

Ich konnte ihnen nicht einmal verübeln, dass sie so über mich sprachen. Eigentlich war ich sogar dankbar, dass meine Freunde sich solche Gedanken über mich machten. Natürlich zwang mir das unweigerlich die Frage auf, ob ich mich wirklich so verändert hatte. Im tiefen Innersten musste ich mir eingestehen, dass der Untergang der Welt wahrscheinlich jeden verändert hätte.
Und was willst du tun?“ Phoenix schlang die Arme um seine Freundin. „Mit Isabelle reden?

Das werde ich„, hauchte Bianca für mich kaum hörbar und lehnte ihre Stirn gegen seine Brust.

Wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Ich lasse sie nicht fallen.

Die Worte zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht. Am liebsten wäre ich jetzt von der Kiste aufgestanden und hätte beide fest an mich gedrückt. Und doch rumorte es bereits im nächsten Moment tief in mir. Sie wollten Maddox gefangen nehmen.

Meine Finger ballten sich zu Fäusten. Sie wussten also ebenfalls, dass er wieder hier war. Objektiv betrachtet, war es sogar richtig. Eine Tatsache, die mich so wütend machte, dass ich mich konzentrieren musste, um nicht jede Lampe im Umkreis von zwanzig Meilen zum Platzen zu bringen.

Phoenix ergriff das Wort: „Hast du heute noch viel zu tun?

Nein„, antwortete Bianca. „Die Heilerinnen der Tagschicht sind bereits da. Nur noch ein paar Berichte, dann können wir fahren.

Klingt gut.“ Phoenix legte seine Hand hinter ihren Kopf und zog sie zu sich heran. Ein langer Kuss folgte, bei dem Bianca sich auf die Zehenspitzen stellen musste. Dabei streichelte er ihren Rücken. Immer intensiver wurden die Küsse, bis Bianca sich losriss.

Du bist verrückt„, seufzte sie. „Wie kannst du in so einer Situation an Sex denken?

Phoenix zog einen Mundwinkel nach oben und zog sie wieder an sich. „Sex stärkt das Immunsystem und bringt einen auf andere Gedanken, damit man sich am nächsten Tag wieder voll auf seine Aufgabe konzentrieren kann.

Sie lächelte, drehte sich erneut weg. Der Arztkittel schwang um sie herum wie ein Schweif und streifte seine schwarze Reaper-Uniform. „Du und deine versauten Gedanken.

Wenn du wüsstest, was ich gern alles mit dir anstellen würde …

Bianca hatte die Türklinke bereits in der Hand, als sie sich zu ihm umdrehte und sagte: „Später vielleicht, wenn wir zu Hause sind.

Warum nicht jetzt?“ In seinen Augen loderte das Feuer der Begierde. Phoenix ging auf seine Freundin zu, drückte die halb geöffnete Tür wieder ins Schloss und presste Bianca gegen die Wand.

Er fasste ihre lockigen Haare, zog sie nach hinten und küsste sie so voller Leidenschaft, dass selbst ich bemerkte, wie scharf er war. Sie versuchte, sich loszumachen. „Du bist verrückt„, hauchte sie, obwohl ich in ihrer Stimme die Gegenwehr bröckeln hörte. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah und lehnte mich noch ein Stück nach vorn. Schwer atmend entledigte Phoenix sich seiner Schutzweste und dem Oberteil seiner Uniform. Sein breiter Rücken glänzte im fahlen Licht der Neonröhren, als er ihre Bluse aufriss und die Knöpfe in alle Richtungen flogen. Mit ihr flog auch der Arztkittel zu Boden. Ohne Rücksicht auf den teuer aussehenden schwarzen BH, zog Phoenix diesen über Biancas Kopf und erfasste ihre offenen Haare. Ein langer, intensiver Kuss folgte. Phoenix drückte sie gegen die Wand, hielt ihre Arme gegen den Beton gepresst und liebkoste ihren Hals. Es war wundervoll anzusehen, wie die Begierde der beiden mit jeder Sekunde wuchs. Seine Zärtlichkeiten waren wohldosiert. Mal biss er in ihre Haut, dann streichelte er nur mit dem Kinn und seinen Lippen ihr Ohr.

Lass das„, stöhnte sie kraftlos und ließ zeitgleich ihre langen Fingernägel über seinen nackten Rücken fahren. „Nicht hier …

Er antwortete nicht auf ihre hilflosen Versuche, die Situation zu ändern. Phoenix küsste weiter ihren Hals, suchte sich einen Weg nach unten und knabberte an ihren Brustwarzen. Auf unerklärliche Weise stieg auch meine Lust an. Langsam rutschte meine Hand herab und begann, die Innenseiten meiner Schenkel zu streicheln. Ich leckte mir über die Lippen und lehnte mich zurück. Dabei mahnte ich mich zur Ruhe. Kein Laut sollte meine Kehle verlassen. Im Rausch der Lust nahmen die beiden nichts mehr um sich herum wahr. Phoenix kniete sich herab, zog Rock, Slip und Schuhe seiner Geliebten aus. Während er noch seine Militärhose anbehielt, war sie nun völlig nackt. Er ging einen Schritt nach hinten, hielt dabei ihre Hand und blickte sie verführerisch an. Obwohl ich es nicht komplett erkennen konnte, sah ich, wie seine Augen glänzten. Ein kleiner, gut getrimmter Strich wies den Weg zu ihrer Knospe. Ihr Busen wogte im fahlen Licht. Phoenix lächelte. „Wie könnte ich bei dem Anblick bis zu Hause warten.

Bianca schaffte es nicht, eine Antwort zu geben. Er fasste in ihre Haare und wuchtete ihren Oberkörper auf eine Kiste. Ihr helles Stöhnen drang durch den Raum, als er sich Handschellen von seiner Uniform schnappte und sie über ihren Gelenken auf dem Rücken einrasten ließ. Sein Blick war voller Gier, als er seine Hose öffnete und auch die Shorts zu Boden fielen. Langsam drang er in seine gefesselte Freundin ein. Dabei hielt er ihre Haare fest im Griff. Phoenix biss in ihren Nacken und bedeckte ihren Hals mit Küssen, als die ersten Stöße über sie hereinbrachen. Biancas Mund öffnete sich leicht. Das leise Keuchen wurde zu einem lauten Jauchzen. Er ließ ihr keine Zeit, um Luft zu holen, sondern intensivierte seine Bewegungen, bis die Kiste unter ihr laut schepperte.

Meine Hand wanderte weiter über die seidige Haut meiner Schenkel. Kurz vor dem Slip stoppte ich. Wie konnte ich nur in diesem Moment Lust verspüren? Sollte ich mich nicht zurückziehen und Pläne schmieden? Doch die düsteren Gedanken waren wie fortgewischt, als mein Zeigefinger meine Clit berührte. Ich schloss die Augen, wollte mit aller Macht dagegen ankämpfen, aber die Glut rauschte so sehr in mir, dass ich bald schon mit der anderen Hand den Slip zur Seite schob. In kreisenden Bewegungen massierte mich meinen Kitzler. Dabei spreizte ich die Beine so weit, dass der Rock bereits spannte. Mein Unterleib begann zu zucken, eine angenehme Wärme legte sich über meine Sinne, während die beiden weiter auf den Höhepunkt zutrieben.
Biancas Stimme überschlug sich. Phoenix fasste jetzt nicht nur in ihre Haare, sondern umschlang mit der freien Hand sogar ihren Hals. Es schien ihr sehr zu gefallen, denn sie verdrehte die Augen, ihre Stimme erstarb und ihre Beine begannen unter seinen donnernden Bewegungen zu zittern. Die Orgasmen schüttelten ihre Leiber durch. Phoenix’ Gesicht war von Wollust gezeichnet, als er sich erschöpft auf den Rücken seiner Freundin lehnte. Dann zog er seinen Penis aus ihrer Pussy.

Hast du schon genug?“ Biancas Kopf war zur Seite geneigt und in ihrer Stimme lag Provokation. Ich begann schneller zu reiben. Hitze flutete meinen Körper und meine Knospen rieben hart über die Innenseite meines BHs, als wollten sie noch Öl ins Feuer meiner Lust gießen. Phoenix lachte auf. „Gib mir ein paar Minuten.“ Den magischen Impuls spürte ich bis hier. Mit Magie sprengte Bianca die Handschellen, drehte sich um und küsste ihren Freund. „Nein …“ Was hatte sie vor?

In dieser schaurig-schönen Kulisse war ihr alles zuzutrauen. Die sonst so analytisch denkende Frau mit den schwarzen, lockigen Haaren kam mir plötzlich wie eine perfekte Verführerin vor. So kannte ich sie gar nicht!

Sie streichelte seine nackte und vom Schweiß bedeckte Brust, streckte ihre Hand aus und Phoenix verlor den Boden unter den Füßen. Mit gehörigem Druck knallte er gegen den nackten Beton. Der Aufprall war gerade so heftig, dass er zwar wehtat, aber keine Verletzung hervorrief. Bianca drehte ihr Handgelenk und schon im nächsten Moment streckte Phoenix, wie von unsichtbaren Seilen gezogen, alle viere von sich. Ohne seine Ritterlilie war er Wachs in den Händen der geübten Hexe.

Vorsichtig ließ sie seine Eichel durch ihre Finger gleiten. Es waren nur langsame Züge, hauchzart, einer Feder gleich, mit der sie seine Haut streichelte, und doch zuckte er unter der lustvollen Tortur zusammen. Bianca rieb über das empfindliche Bändchen, berührte die geröteten Rillen und legte besonderen Wert auf den gereizten Schaft.

Warte … ich kann nicht mehr„, stöhnte Phoenix mit zusammengekniffenen Augen.

Sie machte einfach weiter, als ob sie die flehende Stimme ihres Freundes nicht hören würde. Bald war sein Penis erneut aufgerichtet. Immer weiter streichelte sie ihn, drückte ihren Finger auf den Schaft und massierte die Hoden, bis die glänzende Eichel ihr entgegenragte. Erst dann schwang sie sich auf ihn, umklammerte mit ihren Schenkeln seinen Körper und ließ den Penis in sich gleiten. Was für einen Kraftakt Phoenix nun auszuhalten hatte! Ihre verschwitzten Körper waren eins, die Leiber schienen zu verschwimmen, unterlegt durch ihr heiseres Stöhnen. Ich schloss die Augen und hörte wie Bianca aufschrie. Kurz darauf drang Phoenix’ lautes Aufstöhnen an mein Ohr. Nur wenige Sekunden später war ich meinem Orgasmus nahe. Ich öffnete die Augen. Während die beiden verschwitzt und erschöpft auf dem nackten Beton zusammensanken und ihre schnelle Atmung langsam wieder gleichmäßiger wurde, meinte ich vor Begierde verrückt zu werden. Ich unterdrückte mit aller Kraft jeden Laut, biss mir so sehr auf die Lippen, dass ich den metallischen Geschmack des Blutes schmeckte. Mein Körper krümmte sich, jeder Muskel schien angespannt, als die wohlige Wärme meine Venen füllte und ich still und leidend kam. …

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